UpToDate ist das einzige Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, das nachweislich mit besseren Ergebnissen in der klinischen Praxis in Zusammenhang gebracht werden kann.

Über 80 Studien bestätigen: UpToDate verbessert die Behandlung von Patienten und insgesamt die Leistung eines Krankenhauses.

2011 veröffentlichten Forscher der Harvard University eine Studie, die belegt, dass die Nutzung von UpToDate über einen Zeitraum von drei Jahren in Zusammenhang steht mit:

  • einer besseren qualitativen Leistung eines Krankenhauses (Hospital Quality Alliance Metrics)
  • kürzeren Aufenthaltszeiten der Patienten (pro Jahr konnten 372.000 Aufenthaltstage eingespart werden)
  • einer Verringerung der Sterberate (innerhalb von drei Jahren konnten 11.500 Menschenleben gerettet werden)

„Die Daten deuten darauf hin, dass die Nutzung computergestützter Systeme wie UpToDate beiträgt zu besseren Entscheidungen, besseren Ergebnissen und einer besseren Behandlung.” — Ashish Jha, M.D., M.P.H., Harvard und Studienautor

UpToDate wird in Kliniken häufiger verwendet als andere elektronische Tools.

Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen.

Ely JW, Osheroff JA, Chambliss ML, Ebell MH, Rosenbaum ME. Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen. J Am Med Inform Assoc. März bis April 2005;12(2):217-24.

Eine Studie mit Allgemeinärzten in Iowa untersuchte Schwierigkeiten, die Arzten bei der Beantwortung ihrer Behandlungsfragen unterfinden. An einem halben Tag stellten die Arzte durchschnittlich 5,5 Fragen. Jedoch nur 55% dieser Fragen gingen sie auch nach. Bei diesen 55% kam UpToDate von den über zehn Informationsquellen, die im Rahmen der Studie zu Rate gezogen wurden, am häufigsten zum Einsatz (41%). Weitere Informationsquellen auf der Liste waren u.a. Epocrates (25%), MICROMEDEX (15%) und der Sanford Guide to Antimicrobial Therapy (14%).

  • Ein typischer Arzt, der in der Primärversorgung tätig ist, hat pro Tag etwa elf Fragen. Die Arzte suchen bei 55% der Fragen nach Antworten, von denen jedoch nur 40% wirklich beantwortet werden..
  • Würden alle Fragen beantwortet, würden pro Tag bis zu fünf Behandlungsentscheidungen anders ausfallen.
  • Der häufigste Grund, nicht nach einer Antwort zu suchen: Die Arzte bezweifelten, dass eine Antwort verfügbar war.

Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz.

Campbell R, Ash J. Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz. J Med Libr Assoc Oktober 2006; 94(4):435-41, e206-7.

  • Die Teilnehmer der Studie konnten mit UpToDate mehr klinische Fragen beantworten als mit allen anderen Systemen (P < 0,0001).
  • Bei der Frage „Hat die Datenbank Ihre Anforderungen insgesamt erfüllt?” schnitt UpToDate deutlich besser ab als alle anderen Tools (P = 0,006). Auch bei der Benutzerfreundlichkeit erreichte UpToDate deutlich bessere Bewertungen (P < 0,0001).
  • Die meisten Benutzer (76%) stuften UpToDate als das beste Produkt ein; kein einziger Benutzer gab UpToDate als schlechtestes Tool an.

Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten.

Leff B, Harper GM, Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten. Acad Med. Mai 2006;81(5):489-94.

Medizinstudenten an der Johns Hopkins University School of Medicine gaben an, UpToDate am häufigsten zu verwenden. Sie stuften das System als die nützlichste Informationsquelle ein.

Mehrfachevaluierung der Lesegewohnheiten von Assistenzärzten in der ambulanten Erstversorgung in der Inneren Medizin.

Lai CJ, Aagaard E, Brandenburg S, Nadkarni M, Wei HG, Baron R., Mehrfachevaluierung der Lesegewohnheiten von Assistenzärzten in der ambulanten Erstversorgung in der Inneren Medizin. J Gen Intern Med. Mai 2006;21(5):486-9.

In Bezug auf Online-Quellen, gaben 98% der Assistenzärzte an, UpToDate regelmäßig zu verwenden; 44% bauen auf die Suche in Fachbüchern und 35% verwenden Google.com oder andere Suchmaschinen.

Die Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten: Hat das digitale Zeitalter bereits seine Spuren hinterlassen?

Peterson MW, Rowat J, Kreiter C, Mandel J. Die Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten: Hat das digitale Zeitalter bereits seine Spuren hinterlassen? Acad Med. 2004 79(1):89-95.

Forscher der University of Iowa untersuchten die Nutzung von UpToDate durch Studenten im zweiten Studienjahr, die ihre ersten Praktika in Kliniken absolvierten. Die Studenten gewöhnten sich sehr schnell an UpToDate. Am Ende des dritten Jahres

  • gaben mehr als 85% der Medizinstudenten elektronische Tools als Hauptquelle für medizinische Informationen an. (UpToDate 53%, MDConsult 33%). UpToDate wurde dabei deutlich häufiger bevorzugt als andere Quellen.
  • Die Studenten verwendeten elektronische Informationsquellen täglich und benötigten weniger als 15 Minuten, um Antworten auf die meisten klinischen Fragen zu finden.

Fragen, die bei der täglichen Betreuung von Patienten auftreten, werden von UpToDate mit einer höheren Wahrscheinlichkeit beantwortet als von PubMed.

Hoogendam A, Stalenhoef AFH, de Vries Robbã© PF, Overbeke AJ, Fragen, die bei der täglichen Betreuung von Patienten auftreten, werden von UpToDate mit einer höheren Wahrscheinlichkeit beantwortet als von PubMed. J Med Internet Res 2008;10(4):e29.

Bei einer Beobachtungsstudie in den Niederlanden wurden 2.986 Fragen zur Patientenbehandlung untersucht, die von 70 Arzten gestellt wurden. Zu den verfügbaren Informationsquellen zählten PubMed, UpToDate, Harrison's Online und eine Medikamentendatenbank. Die Autoren kamen zu folgendem Schluss: Es ist sinnvoll, bei Fragen zu wesentlichen medizinischen Themen direkt auf UpToDate als evidenzbasierte Informationsquelle zurückzugreifen. Es gebe keinen Grund zuerst andere, weniger spezialisierte Informationsquellen zu Rate zu ziehen.

  • UpToDate kam am häufigsten zum Einsatz (bei 78% der Fragen). Unabhängig vom Thema der Suche war die Wahrscheinlichkeit, eine Antwort zu finden, mit UpToDate höher als mit PubMed.

Evidenzbasierte Bibliothek und Informationspraxis

Farrell A, Evidenzbasierte Bibliothek und Informationspraxis 2008, 3:2

Eine Studie der Memorial University of Newfoundland, Kanada, stellte fest, dass UpToDate im Vergleich zu anderen evidenzbasierten Systemen Informationen zu den meisten klinischen Fragen bereitstellen konnte.

  • UpToDate wurde als benutzerfreundlich und informativ eingestuft.

Randomisierte Studie zu Antworten auf klinische Fragen: Untersuchung eines vorbewerteten Suchtools im Vergleich zu einem MEDLINE-Suchtool.

Patel MR, Schardt CM, Sanders LL, Keitz SA. Randomisierte Studie zu Antworten auf klinische Fragen: Untersuchung eines vorbewerteten Suchprotokolls im Vergleich zu einem MEDLINE-Suchprotokoll. J Med Libr Assoc. Okt. 2006;94(4):382-7.

Eine Studie der Medizinischen Fakultät des Duke University Medical Center kam zu dem Schluss, dass medizinische Bibliotheken sowohl MEDLINE als auch vorbewertete Quellen wie UpToDate anbieten sollten, um einen Großteil der klinischen Fragen zu beantworten.

Patientenspezifische klinische Fragen von Assistenzärzten: Chancen für evidenzbasiertes Lernen.

Schilling LM, Steiner JF, Lundahl K, Anderson RJ. Patientenspezifische klinische Fragen von Assistenzärzten: Chancen für evidenzbasiertes Lernen. Acad Med. Jan. 2005;80(1):51-6.

Eine Studie der University of Colorado untersuchte, inwiefern sich die Beantwortung patientenspezifischer klinischer Fragen auf die Behandlungsentscheidung von Assistenzärzten auswirkt. Assistenzärzte in der Inneren Medizin wurden gebeten, eine klinische Frage zu formulieren und evidenzbasierte Richtlinien zu nutzen, um diese zu beantworten. Die Ergebnisse der Studie zeigen Folgendes:

  • UpToDate ist bei Assistenzärzten die am häufigsten verwendete Informationsquelle.

UpToDate beantwortet klinische Fragen effektiver als andere Quellen.

Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen.

Ely JW, Osheroff JA, Chambliss ML, Ebell MH, Rosenbaum ME. Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen. J Am Med Inform Assoc. März bis April 2005;12(2):217-24.

Eine Studie mit Allgemeinärzten in Iowa untersuchte Schwierigkeiten, die Arzten bei der Beantwortung ihrer Behandlungsfragen unterfinden. An einem halben Tag stellten die Arzte durchschnittlich 5,5 Fragen. Jedoch nur 55% dieser Fragen gingen sie auch nach. Bei diesen 55% kam UpToDate von den über zehn Informationsquellen, die im Rahmen der Studie zu Rate gezogen wurden, am häufigsten zum Einsatz (41%). Weitere Informationsquellen auf der Liste waren u.a. Epocrates (25%), MICROMEDEX (15%) und der Sanford Guide to Antimicrobial Therapy (14%).

  • Ein typischer Arzt, der in der Primärversorgung tätig ist, hat pro Tag etwa elf Fragen. Die Arzte suchen bei 55% der Fragen nach Antworten, von denen jedoch nur 40% wirklich beantwortet werden..
  • Würden alle Fragen beantwortet, würden pro Tag bis zu fünf Behandlungsentscheidungen anders ausfallen.
  • Der häufigste Grund, nicht nach einer Antwort zu suchen: Die Arzte bezweifelten, dass eine Antwort verfügbar war.

Der Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen bei der Patientenbehandlung: Ergebnisse einer Studie, die an mehreren Standorten durchgeführt wurde.

Marshall JG, Sollenberger J, Easterby-Gannett S, Morgan LK, Klem ML, Cavanaugh SK, Oliver KB, Thompson CA, Romanosky N, Hunter S. Der Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen bei der Patientenbehandlung: Ergebnisse einer Studie, die an mehreren Standorten durchgeführt wurde. Journal of the Medical Library Association Januar 2013; 101(1):39-46.

Das National Network of Libraries of Medicine sowie Forscher der University of North Carolina at Chapel Hill führten an mehreren Standorten eine umfassende Studie durch (Multi-Site-Studie), um den Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen auf die Patientenbehandlung zu beleuchten. An der Studie nahmen 16.122 Arzte teil. Diese Arzte nutzten eine von den 56 teilnehmenden Bibliotheken, die insgesamt 118 Krankenhäuser in städtischen und ländlichen Gegenden abdecken.

Die Studienteilnehmer sollten einen aktuellen Fall beschreiben, bei dem sie im Rahmen einer Patientenbehandlung auf weitere Informationen angewiesen waren. Ergebnis der Studie:

  • UpToDate wird als Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen von Arzten und Assistenzärzten am häufigsten verwendet. UpToDate wurde dabei deutlich häufiger zu Rate gezogen als andere entscheidungsunterstützende Systeme. Die Verwendung von UpToDate kam direkt nach der ausschließlichen Nutzung von Forschungsstudien.
  • Die Arzte gaben an, dass bei sechs Prozent der Behandlungsfälle das Leben eines Patienten gerettet werden konnte.
  • Dank der Nutzung von klinischen entscheidungsunterstützenden Informationsquellen änderten sich die Behandlungsentscheidungen wie folgt: Diagnose (25%), Medikamentenwahl (33%), sonstige Behandlungen (31%), in Auftrag gegebene Tests (23%) und Patientenberatung (48%)
  • Arzte gaben an, dass damit Fehldiagnosen, Todesfälle, Medikamentennebenwirkungen, Medikationsfehler und unnötige Tests verhindert werden konnten.
  • 85% der Studienteilnehmer gaben an, dass die Informationen durchschnittlich 2,5 Stunden Arbeit pro Vorfall erspart hatten.

Verwendung mit Genehmigung der Medical Library Association.

Umfrage zu den Nutzerpräferenzen in Bezug auf UpToDate und ClinicalKey (vergleichende Studie)

Michael R. Kronenfeld, MLS, MBA, AHIP, R. Curtis Bay, PhD, William Coombs, MA. Umfrage zu den Nutzerpräferenzen in Bezug auf UpToDate und ClinicalKey (vergleichende Studie) J Med Libr Assoc. April 2013; 101(2): 151–154.

Das Journal of the Medical Library Association (JMLA) veröffentlichte eine Studie der A. T. Still University of Health, in der UpToDate und ClinicalKey verglichen wurden. An der Studie nahmen 23 Fakultätsmitglieder und 292 Studenten der Medizinischen Fakultät für Osteopathie und eines Programms für Arzthelfer/-innen teil.

  • Insgesamt schnitt UpToDate bei der allgemeinen Zufriedenheit der Nutzer besser ab als ClinicalKey. Vor allem Arzte im Praktikum und Ausbilder im Krankenhaus gaben UpToDate deutlich den Vorzug.
  • UpToDate punktete besonders bei der Benutzerfreundlichkeit und der Beantwortung spezifischer Fragen. Positiv wurden die Art der Aufbereitung von Informationen und die Informationstiefe erfahren.
  • Müsste sich die Bibliothek für nur ein Produkt entscheiden, würde eine große Mehrheit der Befragten UpToDate bevorzugen.
  • Die Studienteilnehmer gaben an, dass ClinicalKey aufgrund der Volltext-Bibliothek vor allem in didaktischen Lernphasen oder im Studium von Vorteil ist. Jedoch wurden die Möglichkeiten des Einsatzes von ClinicalKey als unterstützendes System für die Behandlung (point-of-care tool) als begrenzt erfahren.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass UpToDate im klinischen Bereich bevorzugt wird. Sie hielten darüber hinaus fest, dass UpToDate nicht nur im klinischen Umfeld häufig zum Einsatz kommt, sondern dass nach Auffassung von Studienteilnehmern Studenten ohne Zugriff auf UpToDate deutlich im Nachteil sind.

Die Autoren merkten an, dass bei der Vermarktung von ClinicalKey auf dessen Nutzen für Arzte bei der Behandlung von Patienten verwiesen wurde. Im Gegensatz dazu kommen die Autoren jedoch zu dem Schluss, dass der Einsatz von ClinicalKey bei der Behandlung von Patienten am „Point-of-care" nur beschränkt sinnvoll ist. Die Studienteilnehmer waren der Überzeugung, dass First Consult – der wichtigste Bestandteil von ClinicalKey für den Einsatz direkt am Behandlungsort –nicht annähernd mit der Leistung von UpToDate vergleichbar ist.

Ein Vergleich der Antwortfindung in vier verschiedenen evidenzbasierten Lehrbüchern (ACP PIER, Essential Evidence Plus, First Consult und UpToDate): Eine randomisierte kontrollierte Studie.

Ahmadi SF, Faghankhani M, Javanbakht A, Akbarshahi M, Mirghorbani M, Safarnejad B, Baradaran H. Tehran University of Medical Sciences, Iran Med Teach. 2011;33(9):724-30.

  • Dank UpToDate konnten 86% der Fragen beantwortet werden. Andere Lösungen schnitten schlechter ab: First Consult erreichte 69%, ACP PIER 49% und Essential Evidence Plus 45% (p<0,001).
  • Mithilfe von UpToDate konnten Antworten im Durchschnitt deutlich schneller gefunden werden.
  • UpToDate scheint schneller und die Inhalte umfangreicher zu sein als bei den anderen drei evidenzbasierten Wissenssystemen. UpToDate ist somit eine der besten Quellen für die Beantwortung klinischer Fragen direkt am Behandlungsort.

Vergleich vonPubMed Clinical Queries und UpToDate bei der Schulung von Assistenzärzten in der Informationsrecherche: Eine randomisierte kontrollierte Vergleichsstudie

Sayyah Ensan L, Faghankhani M, Javanbakht A, Ahmadi SF, Baradaran HR. Zentrum für Bildungsforschung in Medizinwissenschaften, Zentrum für medizinische Weiterbildung und Entwicklung, Tehran University of Medical Sciences, Tehran, Iran PLoS One. 2011;6(8):e23487. Epub 12. August 2011.

  • Basierend auf der Analyse der Behandlungsabsicht konnten die Teilnehmer dank UpToDate 67 Fragen (76%) beantworten. Mit PubMed Clinical Queries konnten nur 38 Fragen (43%) beantwortet werden (P<0,001).
  • Mithilfe von UpToDate konnten Antworten im Durchschnitt deutlich schneller gefunden werden.
  • Im Vergleich zu den Nutzern von PubMed Clinical Queries waren UpToDate-Nutzer insgesamt zufriedener mit der Genauigkeit der gefundenen Antworten und dem Gebrauch von UpToDate. Auch die allgemeine Zufriedenheit war bei UpToDate-Nutzern höher (P<0.001).

Geschwindigkeit, Genauigkeit und Vertrauen in Bezug auf die Ergebnisse von Google, Ovid, PubMed und UpToDate: Ergebnisse einer randomisierten Studie.

Robert H Thiele, Nathan C Poiro, David C Scalzo, et al. Postgrad Med J 2010 86: 459-465 doi: 10.1136/pgmj.2010.098053

  • Google war die beliebteste Suchmaschine.
  • Nutzer von Google und UpToDate fanden mit höherer Wahrscheinlichkeit richtige Antworten als Nutzer von PubMed.
  • Das größte Vertrauen hatten die Studienteilnehmer in UpToDate.
  • Suchen mit Google und UpToDate waren schneller als mit PubMed oder Ovid.

Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz.

Campbell R, Ash J. Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz. J Med Libr Assoc Oktober 2006; 94(4):435-41, e206-7.

  • Die Teilnehmer der Studie konnten mit UpToDate mehr klinische Fragen beantworten als mit allen anderen Systemen (P < 0,0001).
  • Bei der Frage „Hat die Datenbank Ihre Anforderungen insgesamt erfüllt?” schnitt UpToDate deutlich besser ab als alle anderen Tools (P = 0,006). Auch bei der Benutzerfreundlichkeit erreichte UpToDate deutlich bessere Bewertungen (P < 0,0001).
  • Die meisten Benutzer (76%) stuften UpToDate als das beste Produkt ein; kein einziger Benutzer gab UpToDate als schlechtestes Tool an.

Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten.

Leff B, Harper GM, Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten. Acad Med. Mai 2006;81(5):489-94.

Medizinstudenten an der Johns Hopkins University School of Medicine gaben an, UpToDate am häufigsten zu verwenden. Sie stuften das System als die nützlichste Informationsquelle ein.

Mehrfachevaluierung der Lesegewohnheiten von Assistenzärzten in der ambulanten Erstversorgung in der Inneren Medizin.

Lai CJ, Aagaard E, Brandenburg S, Nadkarni M, Wei HG, Baron R., Mehrfachevaluierung der Lesegewohnheiten von Assistenzärzten in der ambulanten Erstversorgung in der Inneren Medizin. J Gen Intern Med. Mai 2006;21(5):486-9.

In Bezug auf Online-Quellen, gaben 98% der Assistenzärzte an, UpToDate regelmäßig zu verwenden; 44% bauen auf die Suche in Fachbüchern und 35% verwenden Google.com oder andere Suchmaschinen.

Die Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten: Hat das digitale Zeitalter bereits seine Spuren hinterlassen?

Peterson MW, Rowat J, Kreiter C, Mandel J. Die Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten: Hat das digitale Zeitalter bereits seine Spuren hinterlassen? Acad Med. 2004 79(1):89-95.

Forscher der University of Iowa untersuchten die Nutzung von UpToDate durch Studenten im zweiten Studienjahr, die ihre ersten Praktika in Kliniken absolvierten. Die Studenten gewöhnten sich sehr schnell an UpToDate. Am Ende des dritten Jahres

  • gaben mehr als 85% der Medizinstudenten elektronische Tools als Hauptquelle für medizinische Informationen an. (UpToDate 53%, MDConsult 33%). UpToDate wurde dabei deutlich häufiger bevorzugt als andere Quellen.
  • Die Studenten verwendeten elektronische Informationsquellen täglich und benötigten weniger als 15 Minuten, um Antworten auf die meisten klinischen Fragen zu finden.

Es treten häufig Fragen zu klinischen Themen auf, die jedoch meist nicht beantwortet werden.

Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen.

Ely JW, Osheroff JA, Chambliss ML, Ebell MH, Rosenbaum ME. Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen. J Am Med Inform Assoc. März bis April 2005;12(2):217-24.

Eine Studie mit Allgemeinärzten in Iowa untersuchte Schwierigkeiten, die Arzten bei der Beantwortung ihrer Behandlungsfragen unterfinden. An einem halben Tag stellten die Arzte durchschnittlich 5,5 Fragen. Jedoch nur 55% dieser Fragen gingen sie auch nach. Bei diesen 55% kam UpToDate von den über zehn Informationsquellen, die im Rahmen der Studie zu Rate gezogen wurden, am häufigsten zum Einsatz (41%). Weitere Informationsquellen auf der Liste waren u.a. Epocrates (25%), MICROMEDEX (15%) und der Sanford Guide to Antimicrobial Therapy (14%).

  • Ein typischer Arzt, der in der Primärversorgung tätig ist, hat pro Tag etwa elf Fragen. Die Arzte suchen bei 55% der Fragen nach Antworten, von denen jedoch nur 40% wirklich beantwortet werden..
  • Würden alle Fragen beantwortet, würden pro Tag bis zu fünf Behandlungsentscheidungen anders ausfallen.
  • Der häufigste Grund, nicht nach einer Antwort zu suchen: Die Arzte bezweifelten, dass eine Antwort verfügbar war.

Erhalten Assistenzärzte in Kliniken die nötigen medizinischen Informationen?

Green ML, Ciampi MA, Ellis PJ. Erhalten Assistenzärzte in Kliniken die nötigen medizinischen Informationen? Am J Med. 15. August 2000;109(3):218-23.

  • Assistenzärzte hatten pro drei Patienten zwei klinische Fragen. Auf 29% der Fragen suchten sie Antworten.
  • Als Hauptgrund, nicht nach Antworten zu suchen, nannten sie Zeitmangel (60%).

Informationen in der Praxis: Analyse von Fragen, die Allgemeinmediziner zur Patientenbehandlung stellten.

Osheroff JA, Ebell MH, Bergus GR, Levy BT, Chambliss ML, Evans ER. Analyse von Fragen, die Allgemeinmediziner zur Patientenbehandlung stellten. BMJ. 7. August 1999;319(7206):358-61.

  • Allgemeinärzte hatten bei der Behandlung ihrer Patienten regelmäßig Fragen (bei zehn Patienten etwa drei Fragen bzw. acht Behandlungsfragen pro Tag). Doch nur bei 40% Prozent dieser Fragen suchten die Arzte auch nach einer Antwort. 80% der Fragen, auf die Antworten gesucht wurden, konnten beantwortet werden.
  • Antworten wurden vor allem bei dringenden Problemen gesucht und wenn der Arzt davon ausging, eine Antwort erhalten zu können.

Informationssuche in der Primärversorgung: Wie entscheiden Arzte, auf welche klinischen Fragen sie Antworten suchen oder welche sie unbeantwortet lassen.

Gorman PN, Helfand M. Informationssuche in der Primärversorgung: Wie entscheiden Arzte, auf welche klinischen Fragen sie Antworten suchen oder welche sie unbeantwortet lassen. Med Decis Making. April bis Juni 1995;15(2):113-9.

  • Arzte in der Primärversorgung haben bei der Behandlung ihrer Patienten zahlreiche klinische Fragen. Doch nur in 30% der Fälle suchen sie auch nach Antworten.
  • Zwei wichtige Faktoren entscheiden darüber, auf welche Fragen Antworten gesucht werden: Die Annahme des Arztes, dass eine Antwort auf eine Frage tatsächlich existiert sowie die Dringlichkeit des Problems für den Patienten.

Informationsbedarf in Praxen und die Verfügbarkeit benötigter Informationen

Covell, DG, Uman, GC, Manning, PR, Informationsbedarf in Praxen Verfügbarkeit benötigter Informationen Ann Intern Med 1985;103(4):596-9.

Im Rahmen der Studie wurden die Angaben untersucht, die 47 Arzte zu ihren Informationsanforderungen im Laufe eines halben Praxistages machten.

  • Arzte haben etwa zwei Fragen auf drei von ihnen untersuchten Patienten.
  • Nur 30% der klinischen Fragen wurden beantwortet. In den meisten Fällen stammte die Antwort von einem anderen Arzt oder anderem medizinischen Fachpersonal.

Klinisches Wissen nimmt im Laufe der Zeit ab.

Systematische Prüfung: Der Zusammenhang zwischen klinischer Erfahrung und der Qualität der Behandlung.

Choudhry NK, Fletcher RH, Soumerai SB. Systematische Prüfung: Der Zusammenhang zwischen klinischer Erfahrung und der Qualität der Behandlung. Ann Intern Med. 2005; 142:260.

In der Studie wurde überprüft, ob es zutrifft, dass Arzte mit längerer Berufserfahrung Wissen und Fertigkeiten erworben haben, dank derer sie eine höhere Behandlungsqualität gewährleisten können. Es wurde festgestellt, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Je länger ein Arzt praktiziert, desto wahrscheinlicher sinkt die Qualität seiner Behandlung. Die Autoren kamen zu folgendem Schluss:

  • Arzte, die bereits länger praktizieren, laufen Gefahr, dass sich ihre Behandlungsqualität reduziert. Sie benötigen deshalb möglicherweise Unterstützung, um diese Qualität wieder zu steigern.

UpToDate verbessert die Behandlung von Patienten.

Der Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen bei der Patientenbehandlung: Ergebnisse einer Studie, die an mehreren Standorten durchgeführt wurde.

Marshall JG, Sollenberger J, Easterby-Gannett S, Morgan LK, Klem ML, Cavanaugh SK, Oliver KB, Thompson CA, Romanosky N, Hunter S. Der Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen bei der Patientenbehandlung: Ergebnisse einer Studie, die an mehreren Standorten durchgeführt wurde. Journal of the Medical Library Association Januar 2013; 101(1):39-46.

Das National Network of Libraries of Medicine sowie Forscher der University of North Carolina at Chapel Hill führten an mehreren Standorten eine umfassende Studie durch (Multi-Site-Studie), um den Nutzen von Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen auf die Patientenbehandlung zu beleuchten. An der Studie nahmen 16.122 Arzte teil. Diese Arzte nutzten eine von den 56 teilnehmenden Bibliotheken, die insgesamt 118 Krankenhäuser in städtischen und ländlichen Gegenden abdecken.

Die Studienteilnehmer sollten einen aktuellen Fall beschreiben, bei dem sie im Rahmen einer Patientenbehandlung auf weitere Informationen angewiesen waren. Ergebnis der Studie:

  • UpToDate wird als Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen von Arzten und Assistenzärzten am häufigsten verwendet. UpToDate wurde dabei deutlich häufiger zu Rate gezogen als andere entscheidungsunterstützende Systeme. Die Verwendung von UpToDate kam direkt nach der ausschließlichen Nutzung von Forschungsstudien.
  • Die Arzte gaben an, dass bei sechs Prozent der Behandlungsfälle das Leben eines Patienten gerettet werden konnte.
  • Dank der Nutzung von klinischen entscheidungsunterstützenden Informationsquellen änderten sich die Behandlungsentscheidungen wie folgt: Diagnose (25%), Medikamentenwahl (33%), sonstige Behandlungen (31%), in Auftrag gegebene Tests (23%) und Patientenberatung (48%)
  • Arzte gaben an, dass damit Fehldiagnosen, Todesfälle, Medikamentennebenwirkungen, Medikationsfehler und unnötige Tests verhindert werden konnten.
  • 85% der Studienteilnehmer gaben an, dass die Informationen durchschnittlich 2,5 Stunden Arbeit pro Vorfall erspart hatten.

Verwendung mit Genehmigung der Medical Library Association.

Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz.

Campbell R, Ash J. Bewertung von fünf klinischen Informationsquellen mit benutzerzentriertem, aufgabenorientiertem Ansatz. J Med Libr Assoc Oktober 2006; 94(4):435-41, e206-7.

  • Die Teilnehmer der Studie konnten mit UpToDate mehr klinische Fragen beantworten als mit allen anderen Systemen (P < 0,0001).
  • Bei der Frage „Hat die Datenbank Ihre Anforderungen insgesamt erfüllt?” schnitt UpToDate deutlich besser ab als alle anderen Tools (P = 0,006). Auch bei der Benutzerfreundlichkeit erreichte UpToDate deutlich bessere Bewertungen (P < 0,0001).
  • Die meisten Benutzer (76%) stuften UpToDate als das beste Produkt ein; kein einziger Benutzer gab UpToDate als schlechtestes Tool an.

UpToDate-Fallstudie: Nutzung von Online-Unterstützungssystemen für klinische Entscheidungen durch Arzte

Addison J, Whitcombe J, Glover SW. UpToDate-Fallstudie: Nutzung von Online-Unterstützungssystemen für klinische Entscheidungen durch Arzte. Health Information & Libraries Journal, 2012 30, pp. 13–22.

Forscher befragten Arzte in Gesundheitseinrichtungen im Nordwesten Englands, die UpToDate abonniert haben. Dies geschah mit Hilfe eines Online-Fragebogens. Die Teilnehmer wurden gebeten, ein Szenario zu beschreiben, in dem sie UpToDate eingesetzt hatten. Sollten sie bei der Nutzung des Systems Vorteile erfahren haben, wurden sie gebeten diese darzulegen.

Über 90% der 239 Teilnehmer, die UpToDate verwendeten, konnten mindestens einen Vorteil nennen:

  • 57% gaben an, dass UpToDate eine schnellere Behandlung ermöglicht.
  • 52% gaben an, dass sie mit UpToDate unnötige Diagnosetests vermeiden konnten.
  • 48% gaben an, dass UpToDate eine schnellere Diagnose ermöglicht.
  • 39% gaben an, dass sie aufgrund von UpToDate ihre Behandlungsentscheidung änderten.
  • 28% gaben an, dass UpToDate die Aufenthaltszeit im Krankenhaus verkürzte.

Bewertung eines klinischen Informationssystems hinsichtlich verbesserter Patientensicherheit, der Verringerung von Komplikationen sowie kürzeren Aufenthaltszeiten im Krankenhaus bei Medicare-Versicherten in Akutkrankenhäusern in den USA.

Bonis PA, Pickens GT, Rind DM, Foster DA. Bewertung eines klinischen Informationssystems hinsichtlich verbesserter Patientensicherheit, der Verringerung von Komplikationen sowie kürzeren Aufenthaltszeiten im Krankenhaus bei Medicare-Versicherten in Akutkrankenhäusern in den USA. Int J Med Inform. 2008 Nov;77(11):745-53.

Die Autoren untersuchten die Auswirkungen evidenzbasierter Informationen (die hauptsächlich aus UpToDate stammten) auf die Behandlungsentscheidungen von Arzten bei stationären Patienten. Bevor ihnen Informationen zur Verfügung gestellt wurden, waren die meisten Arzte der Ansicht, eine evidenzbasierte Entscheidung getroffen zu haben. Nachdem die Informationen gelesen wurden:

  • Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Qualität und Effizienz eines Krankenhauses und dem Einsatz von UpToDate.
  • Krankenhäuser, in denen UpToDate zur Verfügung steht, schnitten im Vergleich zu Krankenhäusern ohne UpToDate bei folgenden Aspekten besser ab: Bei der risikobereinigten Patientensicherheit, der Verringerung von Komplikationen sowie der Verkürzung des Krankenhausaufenthalts (im Durchschnitt um 0,167 Tage pro Entlassung). Je häufiger UpToDate eingesetzt wurde, desto ausgeprägter zeigten sich diese positiven Effekte.

Auswirkungen evidenzbasierter Daten auf die Behandlungsentscheidungen von Arzten bei stationären Patienten.

Lucas BP, Evans AT, Reilly BM, Khodakov YV, Perumal K, Rohr LG, Akamah JA, Alausa TM, Smith CA, Smith JP. Auswirkungen evidenzbasierter Daten auf die Behandlungsentscheidungen von Arzten bei stationären Patienten. J Gen Intern Med. Mai 2004;19(5 Pt 1):402-9.

Die Autoren untersuchten die Auswirkungen evidenzbasierter Informationen (die hauptsächlich aus UpToDate stammten) auf die Behandlungsentscheidungen von Arzten bei stationären Patienten. Bevor ihnen Informationen zur Verfügung gestellt wurden, waren die meisten Arzte der Ansicht, eine evidenzbasierte Entscheidung getroffen zu haben. Nachdem die Informationen gelesen wurden:

  • Die Behandlungsentscheidung wurde bei 18% der Patienten revidiert.
  • Bei der Mehrzahl der Behandlungsänderungen ging man von einer verbesserten Patientenbehandlung aus.

Einsatz von UpToDate in einem Universitätskrankenhaus

Maviglia, SM, Martin, MT, Wang, SJ, et al. Einsatz von UpToDate in einem Universitätskrankenhaus J Gen Inter Med 2002; 17(Suppl1):204.

Eine Online-Umfrage unter Arzten im Massachusetts General Hospital und Brigham and Women's Hospital beschrieb die folgenden Ergebnisse:

  • 95% gaben an, dass UpToDate für die Entscheidungsfindung unerlässlich ist.
  • 94% gaben an, dass sie ihre Diagnose änderten.
  • 95% gaben an, dass UpToDate die Patientenversorgung verändert.
  • 97% gaben an, dass UpToDate sie dabei unterstützt, ihre Patienten optimal zu behandeln.
  • 90% gaben an, dass sich ihre Leistung als Arzt durch UpToDate verbessert.
  • 96% gaben an, dass sie ihre Entscheidungen selbstbewusster treffen.

Können elektronische Datenbanken überlasteten Arzten helfen, Antworten auf klinische Fragen zu finden?

Blackman D, Cifu A, Levinson W.: Können elektronische Datenbanken überlasteten Arzten helfen, Antworten auf klinische Fragen zu finden? J Gen Intern med 2002; 17Suppl1:220.

An der University of Chicago wurde in vier Krankenhäusern eine Studie zum Einfluss von UpToDate durchgeführt. An der Studie nahmen zehn Arzte teil. Die Arzte wurden angewiesen, ihre gängigen Informationsquellen zu verwenden (diese konnten UpToDate beinhalten oder auch nicht). Ein Forscher nahm an den Behandlungen teil und sammelte in einem Zeitraum von fünf Wochen Daten zu 678 Visiten.

  • Arzte, die Zugriff auf UpToDate hatten, nutzten es als vorrangige Informationsquelle, um Antworten zu erhalten.
  • In 50% der Fälle verwendeten sie UpToDate, Lehrbücher kamen in 14% der Fälle zum Einsatz, die Online-Literatursuche wurde zu 13% genutzt und zu 7% vertrauten sie auf die Meinung von Kollegen.
  • Die befragten Arzte konnten auf 34,3% ihrer Fragen Antworten erhalten. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 18,7% (P=0.07).

UpToDate spielt eine wichtige Rolle in der medizinischen Ausbildung.

Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten.

Leff B, Harper GM, Lesegewohnheiten von Medizinstudenten einer medizinischen Fakultät: Häufigkeit, Nutzen und Schwierigkeiten. Acad Med. Mai 2006;81(5):489-94.

Medizinstudenten an der Johns Hopkins University School of Medicine gaben an, UpToDate am häufigsten zu verwenden. Sie stuften das System als die nützlichste Informationsquelle ein.

Zusammenhang zwischen der Nutzung elektronischer medizinischer Informationsquellen und Ergebnissen bei der Rezertifizierung in der Inneren Medizin.

Darcy A. Reed, MD, MPH, Colin P. West, MD, PhD, Eric S. Holmboe, MD, Andrew J. Halvorsen, MS, Rebecca S. Lipner, PhD, Carola Jacobs, BA, und Furman S. McDonald, MD, MPH. Zusammenhang zwischen der Nutzung elektronischer medizinischer Informationsquellen und Ergebnissen bei der Rezertifizierung in der Inneren Medizin. J Gen Intern Med. Feb. 2012

Die Leistung bei der Rezertifizierung steht in Zusammenhang mit der Behandlungsqualität. Eine Studie der Mayo Clinic untersuchte den Zusammenhang zwischen der Nutzung elektronischer medizinischer Informationsquellen, der Behandlungspraxis und Prüfungsergebnissen von Arzten, die sich einer Rezertifizierung in der Inneren Medizin unterzogen.

  • Die Nutzung von UpToDate konnte mit verbesserten Ergebnissen bei den Internal Medicine Maintenance of Certification Examinations (IM-MOCE) in Verbindung gebracht werden.

Muster bei der Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten im dritten Studienjahr.

Cooper AL, Elnicki DM. Muster bei der Nutzung von Informationsquellen durch Medizinstudenten im dritten Studienjahr. Clin Teach. März 2011;8(1):43-7.

Die Mehrzahl der Studenten verwendeten UpToDate, um sich auf Visiten vorzubereiten und Patienten aufzunehmen (64% und 67%). Für die Prüfungsvorbereitung verwendeten sie das Tool jedoch nicht.

Eine organisationsübergreifende Umfrage zu den Lerngewohnheiten von Assistenzärzten in der Inneren Medizin.

Edson RS, Beckman TJ, West CP, Aronowitz PB, Badgett RG, Feldstein DA, Henderson MC, Kolars JC, McDonald FS. Eine organisationsübergreifende Umfrage zu den Lerngewohnheiten von Assistenzärzten in der Inneren Medizin. Med Teach. 2010;32(9):773-5.

95% gaben an, dass UpToDate die effektivste Lernmethode sei. 90% gaben an, dass sie für die Beantwortung klinischer Fragen zuerst auf UpToDate zurückgreifen.

Nutzung und Wahrnehmung des persönlichen digitalen Assistenten und von UpToDate durch Assistenzärzte und Arzte im Praktikum.

Phua J, Lim TK. Nutzung und Wahrnehmung des persönlichen digitalen Assistenten und von UpToDate durch Assistenzärzte und Arzte im Praktikum. BMC Medical Education 2008, 8:39. doi:10.1186/1472-6920-8-39.

Eine Studie im National University Hospital in Singapur zeigte, dass bei 60% der Teilnehmer UpToDate nach einer fünfmonatigen Nutzung zu einer Veränderung in der Patientenbehandlung führt; 95% würden UpToDate einem Kollegen empfehlen.

Faktoren in Zusammenhang mit dem Erwerb medizinischen Wissens während der Assistenzperiode in der Inneren Medizin.

McDonald FS, Zeger SL, Kolars JC. Faktoren in Zusammenhang mit dem Erwerb medizinischen Wissens während der Assistenzperiode in der Inneren Medizin. J Gen Intern Med. 28. April 2007

Eine Studie unter Assistenzärzten der Inneren Medizin in der Mayo Clinic untersuchte, wie sich unterschiedliche Lerngewohnheiten (z.B. die Teilnahme an Konferenzen und die Nutzung einer elektronischen Informationsquelle (UpToDate)) auf den Erwerb medizinischen Wissens auswirken. Dies wurde im Rahmen der Internal Medicine In-training Examination (IM-ITE) gemessen. Im Rahmen der IM-ITE-Prüfung wird das medizinische Wissen von Assistenzärzten in der Inneren Medizin während ihres dreijährigen Schulungsprogramms geprüft. Die Ergebnisse verbessern sich normalerweise mit jedem Jahr als Assistenzarzt und weisen auf den zunehmenden Erwerb medizinischen Wissens im Rahmen der Assistenzarztausbildung hin. Die Leistung, die in dieser Prüfung erzielt wird, entspricht gewöhnlich der Leistung bei der anschließenden Zertifizierungsprüfung durch das American Board of Internal Medicine. Die Autoren untersuchten den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Nutzung von UpToDate der an der Studie teilnehmenden Assistenzärzte und der Leistung in ihren IM-ITE-Prüfungen. Die Nutzung von UpToDate über einen Zeitraum von 20 Minuten pro Tag konnte mit einer Verbesserung der Leistung in der IM-ITE-Prüfung in Zusammenhang gebracht werden, die einem vollen Jahr als Assistenzarzt entspricht. Das Modell wurde vollständig angepasst und es wurden bekannte Kovariablen berücksichtigt, die mit der Leistung bei IM-ITE-Prüfungen in Zusammenhang stehen. So stellte man fest, dass die Nutzung von UpToDate als unabhängige Wirkungsvariable für die Prüfungsleistung zu betrachten ist. Ahnliche Vorteile brachte die regelmäßige Teilnahme an Konferenzen. Die Autoren führten darüber hinaus eine Umfrage unter 18.000 Assistenzärzten durch. Das Ergebnis zeigt, dass UpToDate als klinische Informationsquelle am häufigsten zu Rate gezogen wird. Diese Daten (ebenso wie weitere bisher durchgeführte Studien zu UpToDate) legen nahe, dass UpToDate eine wichtige Rolle in der medizinischen Ausbildung und beim Erwerb medizinischen Fachwissens spielt.

  • Die Teilnahme an Konferenzen und die eigenständige Lektüre elektronischer Informationsquellen zeigt sowohl aus statistischer als auch aus bildungstechnischer Sicht einen signifikanten Zusammenhang mit dem gezielten Erwerb eines Wissensniveaus, das einem ganzen Jahr als Assistenzarzt entspricht.

Rechercheverhalten bei Vorpraktikanten und Jungärzten in Sri Lanka: eine Querschnittsstudie.

Chaturaka Rodrigo, Sachith Maduranga, Milinda Withana, Deepika Fernando und Senaka Rajapakse. BMC Research Notes 2015, 8:610  doi:10.1186/s13104-015-1600-3.

  • UpToDate gehört zu den meistgenutzten Onlineressourcen für allgemeine, medizinische Informationen.
  • Jungärzte nutzen bevorzugt UpToDate.

UpToDate spart Zeit.

Können elektronische Datenbanken überlasteten Arzten helfen, Antworten auf klinische Fragen zu finden?

Blackman D, Cifu A, Levinson W.: Können elektronische Datenbanken überlasteten Arzten helfen, Antworten auf klinische Fragen zu finden? J Gen Intern med 2002; 17Suppl1:220.

An der University of Chicago wurde in vier Krankenhäusern eine Studie zum Einfluss von UpToDate durchgeführt. An der Studie nahmen zehn Arzte teil. Die Arzte wurden angewiesen, ihre gängigen Informationsquellen zu verwenden (diese konnten UpToDate beinhalten oder auch nicht). Ein Forscher nahm an den Behandlungen teil und sammelte in einem Zeitraum von fünf Wochen Daten zu 678 Visiten.

  • Arzte, die Zugriff auf UpToDate hatten, nutzten es als vorrangige Informationsquelle, um Antworten zu erhalten.
  • In 50% der Fälle verwendeten sie UpToDate, Lehrbücher kamen in 14% der Fälle zum Einsatz, die Online-Literatursuche wurde zu 13% genutzt und zu 7% vertrauten sie auf die Meinung von Kollegen.
  • Die befragten Arzte konnten auf 34,3% ihrer Fragen Antworten erhalten. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 18,7% (P=0.07).

UpToDate-Einsatz bietet quantifizierbares ROI

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von UpToDate – Eine Fallstudie basierend auf den Erfahrungen eines öffentlichen Krankenhauses und einer Privatklinik in Brasilien.

Forrester Consulting. Eine Forrester Total Economic Impact™ Studie, erstellt für Wolters Kluwer Health. Dezember 2016.

Um den potenziellen finanziellen Einfluss von UpToDate auf Einrichtungen zu bemessen, befragte Forrester Vertreter aus einem öffentlichen Krankenhaus und einer (gemeinnützigen) Privatklinik in Brasilien, die jeweils über langjährige Erfahrungen bei der Nutzung von UpToDate verfügen.

Die Analyse basierte auf einem brasilianischen Krankenhaus mit über 500 Betten, rund 4.000 Mitarbeitern (einschließlich 800 Mediziner), 24.000 Aufnahmen, 570.000 ambulanten Behandlungen pro Jahr und einem Jahresbudget von rund 800 Millionen R$.

UpToDate kann potenziell die Qualität verbessern und gleichzeitig die Kosten senken.

Alle befragten Ärzte vertraten der Ansicht, dass die breite Nutzung von UpToDate die Qualität der Pflegeleistung verbesserte. Sie wiesen dabei auf potenzielle Einflussbereiche hin, wie unter anderem Produktivitätsgewinne für Ärzte, Abbau von Fehlbelegungen, kürzere Aufenthaltszeiten, Vermeidung unnötiger Diagnosetests und erhöhte Zufriedenheit unter Ärzten.

Anhand eines konservativ angesetzten Einflusses für Produktivitätssteigerungen bei Ärzten und Abbau von Fehlbelegungen in einem Allgemeinkrankenhaus weist die Forrester-Analyse auf quantifizierbare Zugewinne in Höhe von 270.000 R$ hin mit einem Kapitalwert (KW) von insgesamt rund 816.000 R$ in den letzten drei Jahren der Analyse (Abbildung 1).

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