Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen.

Ely JW, Osheroff JA, Chambliss ML, Ebell MH, Rosenbaum ME. Beantwortung der klinischen Fragen von Arzten: Schwierigkeiten und potenzielle Lösungen. J Am Med Inform Assoc. März bis April 2005;12(2):217-24.

Eine Studie mit Allgemeinärzten in Iowa untersuchte Schwierigkeiten, die Arzten bei der Beantwortung ihrer Behandlungsfragen unterfinden. An einem halben Tag stellten die Arzte durchschnittlich 5,5 Fragen. Jedoch nur 55% dieser Fragen gingen sie auch nach. Bei diesen 55% kam UpToDate von den über zehn Informationsquellen, die im Rahmen der Studie zu Rate gezogen wurden, am häufigsten zum Einsatz (41%). Weitere Informationsquellen auf der Liste waren u.a. Epocrates (25%), MICROMEDEX (15%) und der Sanford Guide to Antimicrobial Therapy (14%).

  • Ein typischer Arzt, der in der Primärversorgung tätig ist, hat pro Tag etwa elf Fragen. Die Arzte suchen bei 55% der Fragen nach Antworten, von denen jedoch nur 40% wirklich beantwortet werden..
  • Würden alle Fragen beantwortet, würden pro Tag bis zu fünf Behandlungsentscheidungen anders ausfallen.
  • Der häufigste Grund, nicht nach einer Antwort zu suchen: Die Arzte bezweifelten, dass eine Antwort verfügbar war.

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